Liftticket
Jahresbericht 2001
Einige Zeitschriften erzählen die Geschichte der Walfänger in Rauland und Vinje.
Man würde nicht denken, dass Walfang etwas Alltägliches in einem Bergdorf ist. Typisch oder nicht, Tatsache ist jedenfalls, dass rund 120 Norweger und Winzer in die Antarktis reisten, um ihr Glück als Walfänger zu versuchen.
Die ersten verließen das Land Ende der 1920er Jahre, nachdem sie in ihrer Heimat hohe Arbeitslosigkeit und schlechte Aussichten hatten und nun im Südpolarmeer harte Arbeit und gute Verdienste suchten. Und investierte den ersparten Gewinn in etwas, das ihm und seiner Familie in der Heimat die Zukunft sichern konnte.
Im Kielwasser der Walfängergeneration aus der Vorkriegszeit folgte nach dem Krieg ein Strom junger Menschen aus den Bergdörfern ins Südpolarmeer, um dort Wale zu jagen. In manchen Jahren beteiligten sich 20–30 Walfänger aus Rauland und Vinje an dem damaligen Ölabenteuer, das zumindest im Rückblick weit über die Grenzen der Raubfischerei hinausging.
„Whaling in Sight“ basiert auf mündlichen und schriftlichen Quellen von Menschen, die am Walfang beteiligt waren.
Das Buch ist gebunden, enthält viele Fotos und hat 78 Seiten. Zur Redaktion gehörten Olof Bylander, Helga Landsverk und Tone Liv Kjelingtveit, während Herman Henriksveen als Herausgeber und Autor des Großteils des Materials fungierte.
